Jahresgedächtnis für den letztverstorbenen Erzbischof Julius Kardinal Döpfner (+ 24.7.1976)

Am Montag, 24. Juli, feiert Erzbischof Reinhard Kardinal Marx um 17.30 Uhr einen Gedenkgottesdienst für den letztverstorbenen Erzbischof von München und Freising, Julius Kardinal Döpfner. Im Anschluss an den Gottesdienst zieht der liturgische Dienst zum stillen Gedenken in die Krypta des Doms, der letzten Ruhestätte Kardinal Döpfners.

Geboren wurde Kardinal Döpfner am 26. August 1913 im unterfränkischen Hausen. Bereits mit 35 Jahren wurde er zum Bischof geweiht - damals jüngster Bischof in Europa. Er wirkte in Würzburg (1948-1957), anschließend in Berlin (1957-1961), bevor er als Erbischof von München und Freising (1961-1976) vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen stand. Darüber hinaus übernahm er Verantwortung für die Kirche in Deutschland und in der Welt u.a. als Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz (1961-1976), Moderator des Zweiten Vatikanischen Konzils (1963-1965) und als Präsident der Würzburger Synode (1971-1975).

Kardinal Döpfner starb völlig unerwartet am 24. Juli 1976 in München. Neben seiner letzten Ruhesätte in der Krypta, erinnert in der Geburt-Christi-Kapelle im südlichen Seitenschiff des Doms ein von Hans Wimmer 1981 geschaffenes Bronze-Relief.

Der Gedenkgottesdienst wird zeitgleich ins Internet übertragen.