Grasser Reliefs des Chorgestühls bei Sonderausstellung im Bayerischen Nationalmuseum

Zu den großen Bildhauern der Spätgotik zählt ohne Zweifel Erasmus Grasser (um 1450 - 1518). Schon sein erster Auftrag in München, für den Tanzsaal des Alten Rathauses schuf er die weithin bekannten Moriskentänzer, verhalf ihm zum Durchbruch.

Im Spannungsfeld zwischen städtischen und herzoglichen Föderern entstanden so berühmte Werk wie das Chorgestühl im Münchner Dom, die mächtige Figur des heiligen Petrus aus St. Peter (München), oder der Heilig Kreuz Altar aus der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt, Ramersdorf (München).

Anlässlich seines 500. Todestages veranstaltet das Bayerische Nationalmuseum München in Zusammenarbeit mit dem Diözesanmuseum Freising eine umfangreiche Ausstellung in der wesentliche Werke des Ausnahmekünstlers - auch die oben genannten - präsentiert werden.

Dazu werden ab Montag, 9. April , die 36 Büsten des Chorgestühls, 9 Bischofsreliefs und einige Aufsatzfiguren aus dem Altarraum des Doms in das Nationalmuseum an der Prinzregentenstraße verbracht.

Die Sonderausstellung mit dem Titel "Bewegte Zeiten - der Bildhauer Erasmus Grasser" beginnt am Donnerstag, 19. April, und endet am 29. Juli 2018.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Bayerischen Nationalmuseums München.