Palmsonntag - Jesu Einzug in Jerusalem

Mit dem Palmsonntag, am 9. April 2017, beginnt die Karwoche, auch stille Woche genannt. Sie steht, anders als die Fastenzeit, ganz im Zeichen des Gedenkens an das Leiden und Sterben Jesu Christi.

Die Liturgie an diesem Sonntag beginnt mit der Segnung der Palmzweige, meist an einem Platz vor der Kirche. Die anschließende Lesung erinnert an den triumphalen Einzug Jesu in der Stadt Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute Palmzweige auf seinen Weg. Palmen wurden im Orient vielerorts als heilige Bäume verehrt. Schon im Altertum galten sie als Sinnbild des Lebens und des Sieges. Von daher stellte für die Römer der Einzug Jesu in Jerusalem unter diesem Zeichen eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum gilt nach den Worten des Propheten Sacharja als Sinnbild des gewaltlosen, bescheidenen Friedenskönigs.

Die Leseordnung sieht für diesen Tag aber auch die Leidensgeschichte vor, das Evangelium des Tages berichtet vom dramatischen Fortgang der heiligen Woche: Aus dem Triumphzug wurde ein Leidensweg bis zur Kreuzigung auf Golgatha.

Bei günstigem Wetter beginnt die Feier des Palmsonntags am Münchner Dom um 10 Uhr mit einer Statio am Dombrunnen. Anschließend zieht die Gemeinde in einer feierlichen Prozession um den Dom und über das Hauptportal in den Dom hinein. Das Pontifikalamt zelebriert Erzbischof Reinhard Kardinal Marx

Zur Mitfeier des Pontifikalamts am Palmsonntag und der Gottesdienste in der Karwoche sind Sie sehr herzlich eingeladen.

Das Pontifikalamt wird aber auch zeitgleich ins Internet übertragen.